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Herkunft der Meerschweinchen
Die Heimat der Meerschweinchen sind die Hochebenen und Buschsteppen der Anden, einer Gebirgskette in Südamerika.
Sie leben dort in einer Höhe von bis zu 4200 m. Die Inkas haben die Tiere vor gut 600 Jahren domestiziert und als Speise- und Opfertier gehalten. Mit der Eroberung durch die Spanier im 16. Jahrhundert kamen die ersten Meerschweinchen dann nach Europa.
Weil sie über das Meer nach Europa kamen und Quietschlaute, ähnlich wie ein Hausschwein abgaben, nannte man sie "Meerschweinchen".
Wie leben Meerschweinchen in Südamerika?
Na, jedenfalls nicht so gut wie ich ;-)

Twix von Beate, Gewinner vom Bild des Monats März 2008
Meerschweinchen sind lebhafte, bewegungsfreudige und gesellige Tierchen. Sie leben in Familienverbänden von bis zu 20 Mitgliedern, die durch ständige Stimmäußerungen in Kontakt bleiben. Bei Gefahr laufen sie aufeinander zu. Die reviertreuen Tiere graben in gestrüppbewachsenem Gelände zwischen Ruhestellen und Futterplätzen Höhlen mit zahlreichen Gängen, die als Fluchtwege dienen.
Meerschweinchen gehen stets gemeinsam auf Futtersuche. In freiem Gelände immer im Gänsemarsch!
Es ist kein deutlicher Tag- und Nachtrhythmus zu erkennen. Während der etwa 20-stündigen Aktivitätsphasen wechseln sich Aktivität und kurze Schlafperioden von etwa zehn Minuten. Meerschweinchen sind sehr fruchtbar. Schon mit 3 bis 4 Monaten sind sie fortpflanzungsfähig und bringen normalerweise viermal pro Jahr 3 - 4 Junge ohne große Probleme zur Welt. Bereits wenige Stunden nach dem Werfen wird das Weibchen neu gedeckt. Die Tragzeit beträgt im Durchschnitt 65-72 Tage. Meerschweinchen sind Nestflüchter, die vom ersten Tag an neben der Muttermilch auch feste Nahrung zu sich nehmen.
